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Entwicklungschance 5G: So lassen sich Datenströme „at the Edge“ zuverlässig orchestrieren

Wie stehen Sie eigentlich zu 5G? Freuen Sie sich auf die bald zehnmal höheren Bandbreiten als im aktuellen 4G-Netz, oder sind Sie eher abwartend? Eine Umfrage von Deloitte hat herausgefunden, dass vor allem unter jungen Handybesitzern unter 25, die ihr Smartphone besonders häufig und intensiv nutzen, die 5G-Begeisterung hoch ist: 67 Prozent dieser Altersgruppe finden das neue Angebot sehr wichtig. Für Unternehmen stellt 5G als Kerntechnologie des Internets der Dinge vollkommen neue Chancen und Herausforderungen bereit. Damit sie einen verlässlichen Datenaustausch sicherstellen und die wachsende Informationsflut bestmöglich für ihre Belange nutzen können, müssen sie sich deshalb vermehrt um Trendtechnologien wie eben 5G oder auch Edge Computing kümmern.

  1. Setzen Sie auf eine fundierte Datenstrategie für neue Services

Das 5G-basierte Internet der Dinge wird eine immense Datenflut mit sich bringen. Unentbehrlich ist daher eine fundierte Datenmanagementstrategie, flankiert von leistungsstarken Technologien, um dem Wettbewerb die berühmte Nasenlänge voraus zu sein. Die fünfte Generation drahtloser Breitbandtechnologie ist nicht nur mindestens zehnmal schneller als der 4G (LTE)-Standard (10 GBit/s vs. 1 GBit/s), sondern soll außerdem eine bessere Netzabdeckung bieten. Darüber hinaus wird sich auch die Erweiterbarkeit der Netze auf hunderttausende von Verbindungen erweitern (1000x mehr Endgeräte / km²). Dies ebnet den Weg für technologische Entwicklungen wie Edge Computing, Pervasive Computing oder das  Internet der Dinge (IoT) und damit für die Expansion Ihres Geschäfts und Angebots.

5G ist die Basis für Neuerungen in Bereichen wie Augmented Reality, vernetzten Maschinen im Produktionsumfeld, Car2Car-Kommunikation und zahlreichen weiteren Einsatzszenarien. Durch das Zusammenspiel von 5G und Edge Computing wird es möglich, die Abläufe in Industrie, im Straßenverkehr oder im Alltag in Echtzeit zu beschleunigen und zu verbessern: Digital Twins in der Cloud optimieren die Maschinensteuerung, havarierte Fahrzeuge warnen den nachkommenden Verkehr und Sportfans erhalten beim Stadionbesuch zusätzliche Informationen via Augmented Reality. Unternehmen, die sich dieses Potenzial zunutze machen wollen, benötigen ein Datenmanagement, das eine nahtlose Kommunikation der verschiedenen Geräte, Systeme und Lösungen unterstützt. Datenspeicherung, -bearbeitung und -analyse aus einem Guss ist essentiell, um künftig mithalten zu können. Darüber hinaus gilt es, verlässliche Datenverfügbarkeit sicherzustellen sowie unterschiedliche Datenquellen und Standards, Maschinen, Sensoren, Protokolle, Interfaces und mehr in Einklang zu bringen.

  1. Loten Sie das Potenzial des Edge Computings aus

Die wachsende Bedeutung des Edge Computings lässt sich gut am Beispiel des autonomen Fahrens zeigen: Smarte Autos von heute sind mit durchschnittlich 200 Sensoren ausgestattet und können miteinander und ihrer Umwelt kommunizieren. Sie sammeln Unmengen an Daten, die in die Cloud gebracht, zusammengeführt und etwa für KI-Analysen genutzt werden. Allerdings dauert das oft viel zu lange, um etwa so schnell wie möglich auf Gefahren hinzuweisen. Die Bearbeitung der durch 5G noch weiter forcierten Datenflut in Echtzeit erfordert Edge Computing, das quasi als „Mini-Cloud“ zwischen datensammelndem Gerät, Maschine oder Fahrzeug fungiert. ML-Algorithmen sorgen bereits auf Maschinenebene – „at the Edge“ – dafür, dass Daten gespeichert werden und beschleunigen so die Informationsbearbeitung. Zugleich erhöht sich die Datensicherheit, wenn Informationen am Gerät selbst, beispielsweise im Auto, bearbeitet und nicht zwangsläufig in die Cloud ausgelagert werden müssen. Sensoren im Auto oder in anderen Geräten dienen als Edge-Devices, die per WiFi, 5G und Co. kommunizieren. Edge Computing ermöglicht darüber hinaus KI-Analysen und sucht die Daten heraus, die wirklich in der Cloud gespeichert werden müssen, irrelevante Informationen werden bereits im Vorfeld ausgesondert. Da sich Daten nicht unbegrenzt auf Maschinenebene speichern lassen, beschleunigt ein Netzstandard wie 5G die Informationsbearbeitung. Unternehmen können so beispielsweise Geschäftsherausforderungen wie den vermehrten Ruf nach Losgröße 1, verbesserter Gesamtanlageneffektivität (OEE) und immer individuellerer Kundenansprache effizienter adressieren.

  1. Setzen Sie auf eine einheitliche und flexible Datenplattform

Services und Anwendungen, die auf Edge Computing basieren, bedürfen eines flexiblen und leistungsstarken Werkzeugs für das Datenmanagement, welches die Datenströme „at the Edge“ verlässlich orchestrieren kann. Gefragt ist eine einheitliche Datenplattform, die 5G-, Wireless- und andere Technologien ebenso unterstützt wie Machine-to-Machine-Sprachen, um Daten zu sammeln. Gleichzeitig muss eine derartige Lösung Daten effizient verarbeiten und umwandeln, dabei Geschäfts- und Sicherheitsvorgaben anwenden und den Datenfluss koordinieren können. Sinnvoll ist zudem, wenn Machine Learning-Algorithmen nativ unterstützt werden.

  1. Achten Sie auf Interoperabilität und Hochverfügbarkeit

Damit Sie derzeitigen und künftigen Markt- und Kundenanforderungen gerecht werden können, sollten Sie sich schon heute mit Dienstleistungen „at the Edge“ beschäftigen, die moderne Standards wie 5G/pLTE unterstützen. Derartige Dienste müssen absolut zuverlässig, stabil und sicher sein. Dies alles setzt eine leistungsstarke Datenplattform voraus, die 5G-tauglich ist und sichere Datenverarbeitung in Echtzeit bietet. Die Lösung sollte Hochverfügbarkeit und ACID-Compliance beinhalten, verschiedenste Datentypen unterstützen und sich zugleich problemlos erweitern lassen.

Denn Agilität, Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit sind das A und O jeder Edge-Anwendung. Nur dann können Sie das Potenzial des IoT im 5G-Netz optimal und durchdacht nutzen. InterSystems IRIS erfüllt all diese Anforderungen und eignet sich daher optimal für den Einsatz mit Edge-Technologien. Unsere Edge-Experten stehen Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Ideen gern zur Seite – ich freue mich schon auf die ersten Projekte!

Herzlichst

Ihre Helene Lengler

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